1934

am 17.12. in Wittlich geboren. Kindheit und Jugend in Cochem an der Mosel.


1955

Abitur und Beginn des Studiums der Architektur an der Technischen Universität München, Bau- und Kunstgeschichte bei Dussler, Kraus, Zeichnen und Malen bei Prof. Döllgast.


1956

Ausstellung seiner Malarbeiten in der Arche Noah, Leopoldstrasse, München mit dem Surrealisten Ulrich, Volker Heym, Waki Zöllner u.a.


Mehrere Studienaufenthalte in Florenz und Rom. Studien an der Hertziana, Rom, und dem Deutschen Kunsthistorischen Institut Florenz über die politischen und ökonomischen Voraussetzungen, die eine Renaissance der Kunst ermöglichten.

1957-1964


Arbeiten über  kunsthistorische und gestaltpsychologische Themen zur Entwicklung der bildenden Künste in Florenz des ausgehenden Mittelalters. Nachweis der politischen und wirtschaftlichen Strategien als Voraussetzung der Renaissance und des Manierismus. Forschungen  am Deutschen Kunsthistorischen Institut in Florenz unter Prof. Middeldorf und an der Hertziana in Rom.

1958


Studium der Psychologie bei Prof. Mikorey und Kunstgeschichte bei Hess und Prof. Hans Sedlmayr an der LM Universität München, Bildhauerei bei Prof. Brenninger.

1960-1964


Abschluss als Diplom-Ingenieur der technischen Hochschule München und Beginn der Zusammenarbeit mit verschiedenen Architekten an Schulen, Gemeindezentren im Raum München, Wohnsiedlungen in Bad Aibling und Mainburg, verschiedene Einfamilienhäuser und Reihenhäuser. Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben.

 

1964-1967


Erste Arbeiten als Schriftsteller. Zusammenarbeit mit dem Filmautor und Begründer des "Verlags der Filmautoren" Thomas Schamoni. Diskussionsrunden der Filmautoren Brüder Schamoni, Haro Senft, Boris Marangossoff, Peter Berling, Michaerl Dost, Klaus Lemke, Fassbender u.a.

1965


Entwicklung eines Drehbuchs für eine Fernsehserie in 6 Teilen zu je 1 Stunde für die Kulturredaktion des ZDF (Dr. Brobeil). Thema: "Aufbruch zur Neuzeit“, eine didaktische Schilderung der Florentiner Renaissance und ihrer Stilmittel als Ausdruck politischer und gesellschaftlicher Entwicklung.

1966-67


Planung eines Hotelkomplexes bei Florenz. 

Teilnahme am Wettbewerb im Rahmen der Olympischen Spiele 1972 München in der Gruppe Haase+Burghard. (Platz 12)

1967


Bürochef bei dem Landschaftsarchitekten Pietro Porcinai, Florenz.

1968


Planung und Restaurierungsarbeiten des historischen Gutskomplexes L’Amorosa, Sinalunga, (Locanda dell’Amorosa), Provinz Siena, der Domäne Frassineto, Provinz Arezzo. Planung einer Schweinemastfarm bei Cecina

1969-70


Ausführungsarbeiten Olympiade München, Informationszentrum. Projektmanagement.

1971


Regieassistenz für den Film "Anche se volessi lavorare ... e che faccio?": (Titanus-Film), Regie Flavio Mogherini. 

1972


Arbeit an Drehbuchkonzepten für eine Fernsehserie über die Renaissance in Deutschland für die Betafilm, (Kirchgruppe) 63 Serien (Projektleiter: Jörn Schröder).

Zusammenarbeit mit dem Architekten Ernst Hürlimann bei der Planung „Seehaus Kleinhesseloher See", München.

1979


Entwicklung des Drehbuchs zu "Das Haus in der Toskana".

1981


Zuerkennung des Drehbuchstipendiums gemäß § 11 Abs. 1 der Förderungs-bedingungen  vom Bundesministerium  des  Inneren  für  die Erzählung "Das Gewehr".  
Entwicklung und Ablieferung des Drehbuchs.
Mitarbeit bei den Vorbereitungen und Dreharbeiten  des Films "Car - Napping" (Terra-FiIm), Regie: Wickert.

1981


Regieassistenz bei den Dreharbeiten des Films "Die andere Seite des Mondes" (Monaco-Film). Regie: Michael Lähn.

Restaurierungsarbeiten des Gutskomplexes Villa Vezza mit Bauernhäusern bei Arezzo, Toskana.

1983


Studie zur historischen Entwicklung der Ernährung der Florentiner Bevölkerung, des Acker- und Weinbaus in der Toskana als Grundlage der Florentiner Küche. Berücksichtigung der Besonderheit toskanischer Weine. Erklärung der  Qualitätsansprüche an die Gewinnung von Brot, Öl und Wein und deren Veredelung.

1984


Auszugsweise Veröffentlichung in der Mai-Ausgabe der Zeitschrift "Merian".                     Verfassung verschiedener Erzählungen.

1987


Veröffentlichung des Theaterstücks "Die Menschenfresser oder Big Business" bei Fischer Theater-Verlag, Frankfurt.
Veröffentlichung des Romans "Die Hügel des Lichts" bei Bastei - Lübbe Verlag.

1996


Verleihung des Italienischen Kulturpreises "Premio  Coppa  Circeo“, Kapitol in Rom. Verschiedene Ausstellungen als Maler.

2001


Teusch engagiert sich global für die Lösung von Problemen der Umwelt, leitet eine Gesellschaft für erneuerbare Energie. Er berät sich mit Persönlichkeiten der Institutionen der Kirche und der Umweltministerien. Er arbeitet und lebt in Rom und in München.

2012


Erhält den "Otto Mainzer Award" für sein Drama "Big Business Or The Cannibals".

2013


Szenische Lesung im Gasteig München „Zweimal Weltuntergang“ als Zusammenführung analoger Texte von „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus und Teuschs Theaterstück „Big Business oder die Menschenfresser“.

2015


Teilnahme an politischen Diskussionen in digitalen und sozialen Medien. Veröffentlichung des Buches "Jedermann und Jederfrau" als kritischer Kommentar aktueller politischer Geschehnisse unter dem Aspekt "Politikversagen". Teusch setzt sich für das Erstarken der Zivilgesellschaft und das politische Engagement des gebildeten Bürgertums ein. Er plädiert für die Identität der europäischen, christlich-hunmanistischen Werte. Er lebt in München-Schwabing.

heute